Autoren


Walter Klier geboren 1955 in Innsbruck, lebt ebendort. Klier war Mitherausgeber der Zeitschriften „Luftballon“ (1980–1984) und „Gegenwart“ (1989–1997). Er schreibt Literaturkritiken und Alpenführer sowie Essays für zahlreiche Medien. Er arbeitet ständig am „Extra“ der „Wiener Zeitung“ mit und ist Kolumnist der „Tiroler Tageszeitung“. Bei Haymon erschienen „Hotel Bayer. Eine Geschichte aus dem zwanzigsten Jahrhundert“ (2003) und „Meine konspirative Kindheit und andere wahre Geschichten“ (2005), 2008 veröffentlichte Walter Klier im Limbus Verlag „Leutnant Pepi“.

Steffen Kopetzky, 1971 in Pfaffenhofen an der Ilm geboren, lebte in München, Paris, Berlin und Hamburg, bevor er in seine Geburtstadt zurückkehrte, wo er heute mit seiner Familie lebt. Nach dem Abitur begann er ein Philosophiestudium und arbeitete als Schlafwagenschaffner. Neben mehreren Romanen veröffentlichte Steffen Kopetzky Theaterstücke, Opernlibretti, Radiofeatures, Erzählungen und wurde mehrfach ausgezeichnet. Von 2003 bis 2008 war er Künstlerischer Leiter der Biennale Bonn, seit 2008 ist er ehrenamtlicher Stadtrat (SPD) der bunten Koalition (SPD, FW/Grüne), ehrenamtlicher Kulturreferent der Stadt Pfaffenhofen und Gründungsmitglied des Kunstvereins Pfaffenhofen. Zuletzt erschien sein Roman „Der letzte Dieb“ (Luchterhand Literaturverlag, 2008); für die bei Wallstein im März erscheinende Anthologie „Zur Zeit“ (hrsg. von Florian Höllerer und Tim Schleider) untersuchte Steffen Kopetzky, ob politisches Engagement der Kreativität schadet.

Max Scharnigg, geboren 1980, aufgewachsen in Laim und Tutzing, arbeitet heute als Journalist und Autor in München. Im März erscheint bei Herder sein Reisebuch „Hotel Fatal“, im August bei Fischer die „100 wichtigsten Sätze der deutschen Sprache“, eine Sammlung seiner wöchentlichen „Hauptsatz“-Kolumne für jetzt.de. Für sein Romanprojekt „Die Besteigung der Eigernordwand unter einer Treppe“ wurde Max Scharnigg 2009 das Münchner Literaturstipendium zuerkannt.

Kai Strittmatter, geboren 1965, aufgewachsen im Allgäu – das immer schöner wird, je weiter man sich von ihm entfernt –, hat in München, Xi'an und Taipeh Sinologie studiert. Nach seinem Studium besuchte er die Journalistenschule und begann dann bei der „Süddeutschen Zeitung“ in der Außenpolitik-Redaktion. Kai Strittmatter verbrachte acht Jahre als SZ-Korrespondent in Peking, seit 2005 lebt er mit seiner Familie in Istanbul. Nach seiner „Gebrauchsanweisung für China“ (2008) erscheint bei Piper im März seine „Gebrauchsanweisung für Istanbul“.